Eine kleine Historie zum Garnisonkirchplatz in Berlin


Der neuentstandene Platz in Mitte (Alt-Berlin) ist die Verlängerung der Spandauer Straße in Richtung Hackescher Markt zwischen der Neubebauung Burgstraße und an der Spandauer Brücke. Und er ist die Adresse unseres neuen Büros in Berlin-Mitte.

Der Garnisonkirchplatz trägt seinen Namen seit dem 2. 8. 1999 in Erinnerung an die früher hier stehende Garnisonkirche. Einer Kirche, deren Grundstein 1701 gelegt wurde. Das Online-Lexikon über Berlin www.luise-berlin.de weiß Genaueres hierzu:

“Auf Anweisung von Friedrich I., König in Preußen, Friedrich III. als Kurfürst von Brandenburg Friedrich I. baute Martin Grünberg bis 1703 ein Gotteshaus für die in Berlin stationierten Soldaten und Offiziere sowie deren Familien. Als am 12. 8. 1720 der nahe gelegene Pulverturm explodierte, wurde die Kirche so stark in Mitleidenschaft gezogen, daß nur noch der Abriß blieb. 1720-1722 baute sie Johann Philipp Gerlach (1679-1748) wieder auf. 1817 wurde der Innenraum umgestaltet. 1863 sorgten Friedrich August Stüler und August Ferdinand Fleischinger (1804-1885) für eine Vergrößerung der Fenster, die Neuverputzung der Außenwände und ein weiteres Kreuz auf dem vorderen Giebel. Das Innere wurde 1899-1900 erneut umgebaut.

Am 13. 4. 1908 brannte die G. infolge eines überhitzten Orgelmotors aus und wurde bis 19. 8. 1909 wiederhergestellt. Endgültig zerstörte der II. Weltkrieg die G.”

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